Worum es mir in meiner Haltung geht
Meine Arbeit gilt meinem Interesse: der Förderung des individuellen Wohlbefindens jedes Menschen, der bei mir Platz nimmt. Ich lade Sie in den Raum für Ideen, Entwicklung und Offenheit ein. Meine Haltung beruht auf Wertschätzung, Respekt vor der Würde des Meschen und Zielorientierung. Symptome tragen Botschaften von Bedürfnissen, Werten und Erfahrungen aus der Biographie von Bewältigungs- und Lösungsstrategien Ihres Lebens. Mir ist wichtig, aus Ihrer Perspektive zu verstehen, was Entlastung und Entwicklung bedeutet. Ich fördere autonome Entscheidungen durch Klarheit über das aktuell Bedeutsame. Gemeinsam identifizieren wir sinnvolle und machbare Schritte, die überprüfbare Wirkung zeigen.
Hypnosystemisch-Konstruktivistischer Rahmen
Mein hypnosystemischer Zugang gründet auf Ansätzen von Gunther Schmidt und Milton Erickson. Ich nutze („utilisiere“) das, was da ist – Sprache, Bedeutungsrahmen, Werte, Emotion und Erfahrungen, Kompetenzen und bewusster Fokus von Aufmerksamkeit. Wir fördern erwünschte Veränderung mit uns Bedeutsamen. Bedeutsames erkennen wir, wenn wir es als wichtig empfinden. In der Unterscheidung zwischen dem, wie es unerwünscht ist und erwünscht sein soll, offenbart sich die gezielte Richtung der Veränderung. Dabei lenke ich den hypnosystemisch-konstruktivistischen Blick (insbesondere nach Niklas Luhmann, Humberto Maturana, Gregory Bateson) auf Entwicklungspotentiale und gegenwärtig sowie zukünftig hilfreichen Perspektiven.
Auswahl prägender Einflüsse und ihrer Wirkungen
Mit Fritz B. Simon verstehe ich Symptome als sinnvolle, selbstorganisierte Lösungsversuche, bei denen Sprache Wirklichkeit rahmt. Der lösungsfokussierte Ansatz von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg schärft den Blick für sich in Ausnahmen zeigenden Kompetenzen, die wir gezielt stärken können. Paul Watzlawick sensibilisiert für Gedanken zur Lebbarkeit individueller Wirklichkeit und dass man nicht nicht kommunizieren kann. Virginia Satir inspiriert zur Entdeckung von Kongruenz, Familienrollen und Beziehung in Veränderungsprozessen. Durch Arbeiten von Silvan S. Tomkins, Donald L. Nathanson und Don R. Catherall entschlüsseln wir die feinen Signale unserer Gefühle und Affekte. Sie wirken als innere Orientierung und prägen, wie wir Situationen erleben, wie wir in Beziehung gehen, regulieren und auch reagieren. Die Sprache der Affekte erzählt uns davon, wo wir in Begegnungen aufgrund unserer Erlebnisse und was uns wichtig ist beispielsweise Wertschätzung, Stolz und Freude die Wahrnehmung unserer Selbst- und Fremdbilder beeinflussen. Helm Stierlin regt uns an, Autonomie in Beziehung statt Autonomie gegen Beziehung zu leben.
Medizinisch-neurobiologische Perspektiven, Körpergedächtnis und Salutogenese
Perspektiven medizinischer und neurobiologischer Größen wie Robert Sapolsky vertiefen das Verständnis von Stress- und Regulationsprozessen. Das Konzept der Salutogenese nach Aaron Antonovsky richtet den abwechslungsreichen Fluss des Lebens auf Verständlichkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit entlang eines Gesundheits-Krankheits-Kontinuums mit mehr Eigenverantwortlichkeit anstelle von mechanischen Reparaturaufträgen. Embodiment-Ansätze, wie sie Tschacher und Storch vorstellen, betonen die Wichtigkeit unseres erfahrungsreichen Körpergedächtnisses in Form verkörperter Erfahrung und Auswirkung auf Gesundheit.
Meine Studien in Humanmedizin (Medizinische Fakultät Heidelberg) und Musiktherapie (IMC University of Applied Sciences Krems) verbinden diese Ebenen praktisch: Körper, Bewusstsein und Beziehung streben harmonisch im psychotherapeutischen Kontext nach Gesundheit.
Menschenbild und therapeutische Beziehung
Ich sehe Menschen als kompetent und entwicklungsfähig – auch in schweren Phasen des Lebens. In dieser Würde empfinde ich Sinn- und Verantwortungsbegriffe nach Viktor E. Frankl Halt und Richtung gebend. Ich stehe ebenso hinter Carl Rogers’ Haltungen von Echtheit, Wertschätzung und Empathie in zwischenmenschlicher Interaktion.
Therapeutischer Fortschritt gelingt auch über die Wirkung therapeutischer Beziehung, wenn diese mit Sicherheit, Klarheit und Respekt ausgekleidet ist.
Ich sehe es als meine Verantwortung, diese Werte für Sie bereitzustellen, und Sie mit wertvollen, stimmigen und machbaren Schritte begleiten, um die bedeutsamen Wege von Handlungskraft und Lebensfreude zu ermöglichen.
Mein Angebot
Ich helfe, Ressourcen zu nutzen und Wandel lebensnah zu gestalten, als gemeinsamer Gestaltungsraum mit Struktur, Sicherheit, Resonanz und zielgerichteten Methoden.
Einzelpsychotherapie
Zielklar, sinnvoll, machbar
Krisenunterstützung und psychotherapeutische Bereitschaftszeiten
Hilfe bei akuten, psychosozialen Krisen.
Paar- und Familientherapie
Gemeinsam harmonische Lösungen entwickeln
Hausbesuche und On-Site
Begleitung vor Ort
Einfühlende, respektvolle Gesprächsführung: Manuel schafft eine angenehme Atmosphäre, in der man offen über belastende Themen sprechen kann.
Doris G
Struktur und Klarheit: Die Sitzungen sind gut organisiert, mit klaren Zielen und nachvollziehbaren Schritten. Feine Zwischenziele helfen, Fortschritte sichtbar zu machen.
Sebastian M
Ich habe Manuel Mölzer als äußerst kompetenten und empathischen Therapeuten erlebt. Von der ersten Sitzung an fühlt man sich verstanden und sicher.
