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Paar- und Familientherapie

Ich arbeite mit Paaren und Familien vor allem an den Stellen, an denen das Wir ins Stocken gerät: Kommunikation reißt ab, Missverständnisse häufen sich oder werden verschleppt, Gefühle von Schuld, Schuldzuweisungen oder Scham und Beschämung verstärken sich. Partnerschaftliche Nähe und Zusammenarbeit verlieren an Halt. Wenn es scheint, als könnten Partner einfach nicht mehr miteinander reden, sichere ich den Weg für Sie hin zum gelingenden Verstandenwerden. Kränkungen, Kühle und Einsamkeit, das Gefühl nicht verstanden zu werden, oder das Vertrauen verloren zu haben maskieren dann die eigentlichen Bedürfnisse, die Kommunikation als Belastung erscheinen lässt. Konflikte haften sich oft auf der Vorderbühne der verbalen Kommunikation fest. Ich helfe Ihnen wieder zur Grundvoraussetzung für Liebe in Beziehungen zu finden: emotionale Sicherheit und ihre Kerne der Bedürfnisse nach Wertschätzung und Bindung. Diese zeigen sich in der Sprache von Affekten, mit deren Verständnis wir lernen können mit Vertrauen und Offenheit für einander auf die Hinterbühne von wiederkehrenden Konflikten zu blicken und sie somit zu lösen beginnen.

Im systemisch-moderierten Rahmen leite und strukturiere ich Gespräche mit viel Ruhe, Einfühlungsvermögen und Klarheit so, dass alle Perspektiven verständlich werden. Wir demaskieren Missverstandenes und helfen das wertvolle Eigentliche und Gemeinte hinter dem Gesagten oder Getanen zu begreifen. Gefühle möchten sich vor allem dort zeigen, wo sie sich verstanden fühlen, ihren Platz bekommen und konkrete Verständigung wieder entstehen kann.

Wir unterscheiden Lösungsversuche und Muster anstatt Schuld, Bedürfnisse anstelle von Vorwürfen. Lösungswege werden wieder sichtbar und unterbrechen Endlos-Schleifen. Von begriffenem Sinn und Erwünschten geleitet ermöglicht Paar- und Familientherapie klare Kommunikation herzustellen. In den Einheiten werden Ziele und alltagsfähige Rituale etabliert, die auf verlässlichen und kontrollierbaren Wegen über machbare Schritte zu gewünschten Resultaten führen.

Besonders geeignet für:
  • Partnerschaften, Themen des Vertrauen, der Sexualität und Intimität
  • Familien mit Kindern und Jugendlichen, Co-Parenting und Patchwork
  • Mehrgenerationen-Themen, Rollen-, Grenz- und Abgrenzungsfragen
  • Individualität und Verbundenheit, die eigene Identität innerhalb der Familie
  • Begleitung bei belastenden (z. B. medizinischen, traumatischen, krisenhaften) Situationen

Für tragfähigen Umgang miteinander, mit mehr Vertrauen, Würde und Fairness im gemeinsamen Leben.

Wann ist Paar- und Familientherapie sinnvoll?

Gemeinsame Paar- oder Familientherapie ist besonders dann sinnvoll, wenn wiederkehrende Konflikte oder Muster von Vermeidung, Schweigen oder Bestrafung auftreten. Das kann sich in Gesprächen, körperlichem Kontakt, oder dem Gefühl sich nicht mehr frei öffnen und zeigen zu können die Beziehung belasten. Lösungsversuche verkleiden sich oft als verstandene Kritik und Gespräche beginnen sich im Kreis zu drehen – ein Wort ergibt das andere, alte Themen kochen hoch, jemand zieht sich zurück oder drängt nach Erklärungen – beide fühlen sich vielleicht allein gelassen, nicht verstanden oder unfair behandelt. Der Gebrauch von „Immer“- oder „Nie“-Sätzen, Rechtfertigungen, das Gefühl sich verteidigen zu müssen oder sich ungerecht behandelt zu fühlen, Vergleichen, Dominanz oder das Heranziehen von „Wer macht, weiß oder zahlt mehr“-Punkteständen nimmt in solchen Situationen übermäßig zu. Wird die Wertschätzung hierbei attackiert, stellt das meist eine Bedrohung der Partnerschaft oder des eigenen Selbstwertes dar.

Auch Alltagsmotive können Konflikte festfahren. Der moderne Anspruch an Mental Load, Haushalt, Social Burnout, Zeit mit oder ohne Kinder, das Thema Geld, Schlafmangel, Mediennutzung und Zeit am Mobiltelefon können unterschiedliche Vorstellungen von gemeinsamen Leben, Freizeit und sogar Erziehung aufwerfen. Zwischenmenschliche Intimität ist bewusst und unterbewusst höchst feinfühligen Wahrnehmungen ausgesetzt. Probleme in erwünschter Nähe, Distanz, Sexualität und gesetzten Grenzen weisen uns auf dahinterliegende Bedürfnisse, Werte und Voraussetzungen gelingender Harmonie hin.

Kinder und Jugendliche zeigen nicht selten als erstes Symptome im System der Familie. Sie in ihrer Allgemeinheit zu erkennen und zu entziffern, kann im Angesicht von Wut, Rückzug, Schuldzuweisungen, Interessensverlustes oder Leistungsabfalles schwer fallen. Neurologie bewies in den letzten Jahren, dass Kinder und Jugendliche psychischen und emotionalen Belastungen besonders ausgesetzt sind. Wenn Gespräche öfter abbrechen oder eskalieren, Vereinbarungen nicht eingehalten werden oder sich Fronten bilden, kann dies als Signal des Bedürfnisses nach Hilfe verstanden werden.

Paar- und Familienberatung kann strukturiert begleiten und unterstützen, hinzuschauen.

Häufige Anliegen in Beziehungen
  • Verlust von Wertschätzung, Vertrauen oder Offenheit für einander
  • Streitspiralen, Funkstille, Gespräche kippen schnell
  • Schuldzuweisungen, Gefühl sich verteidigen oder rechtfertigen zu müssen
  • Vertrauensbruch, Misstrauen, Eifersucht
  • Wege für Entwicklungswünsche und neue Bedürfnissen finden
  • Grenzen (auch mit Liebe und in Verbundenheit) setzen und neu definieren lernen
  • Entfremdung, Verlust von Nähe, vermehrter Rückzug, Sexualität, Verbundenheit, Abnahme des Interesses am anderen
  • Fairness in Care-Work, Mental-Load, Geld und Zeit Management
  • Problematisch empfundene Unterschiede in Werten, Zukunfts- und Rollenbildern, Familienplanung
Häufige Anliegen in Familien
  • Medienkonsum, Umgang mit Social Media
  • Erziehung, Finden und Umsetzung von Regeln
  • Schulangst und Schulverweigerung
  • Grenzen als Eltern gemeinsam, sinnvoll, zielorientiert und konsequent umsetzen
  • Familienzeit und Zeit für sich alleine, Regenerationsbedürfnis
  • Familienunternehmen und Unternehmensführung als Familie
  • Co-Parenting nach Trennung
  • Scheidung und Obsorge, Umgang mit getrennten Wohnverhältnissen
  • Umgang mit Krankheit oder Sucht
  • Krisen und Gewalterfahrungen, Mobbing
  • Essstörungen
  • Schlafstörungen
  • Entwicklung von Schuldgefühlen, Zwängen, Tics, selbstverletzendes oder selbstschädigendes Verhalten
  • Entwicklungsverzögerungen oder Entwicklungsrückschritte
  • Lebensübergänge wie Schwangerschaft, Geburt, Wiedereinstieg in den Beruf, Umzug, Pflege von Angehörigen
Gute Zeit zu starten, wenn…
  • Gespräche eskalieren oder kaum noch stattfinden
  • der Handlungsspielraum enger wird, Absprachen nicht halten und an Bedeutung verlieren
  • Trennung im Raum steht – oder Sie klären möchten, ob und wie es weitergehen kann
  • Kinder oder Jugendliche spürbar leiden, Symptome zeigen oder Konflikte übernehmen

Setzen wir den ersten ruhigen Schritt – damit Ihr Miteinander wieder gedeihen darf.

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